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Kurz & knapp

Innovationen

8 heiße Tipps für heiße Tassen

Mitarbeitermotivation beginnt bereits am frühen Morgen – mit frischem, perfekt zubereitetem Kaffee. In vielen Büros finden sich dafür Vollautomaten, und die bieten heute häufig eine faszinierende Funktionsvielfalt. Viele Geräte sind zugleich Kaffeemaschine, Kaffeemühle sowie Milchschäumer und zaubern auf Knopfdruck alle möglichen Kaffeevarianten. Die Auswahl bei diesen praktischen Küchenhelfern ist riesig. Wir haben uns im Fachhandel umgesehen und die heißesten Tipps für Sie in einer Bildergalerie zusammengestellt.

Urteile

Arbeitsrecht

Keine Spionage ohne Verdacht

Keylogger ist nicht zulässig

Mitarbeiter ohne konkreten Verdacht auszuspionieren, ist laut Bundesarbeitsgericht nicht erlaubt. Konkret ging es in dem Fall um den Einsatz eines Software-Keyloggers, mit dem Tastatureingaben aufgezeichnet werden können. Eine solche verdeckte Überwachung und Kontrolle des Arbeitnehmers ist nach § 32 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz unzulässig, wenn kein auf den Arbeitnehmer bezogener, durch konkrete Tatsachen begründeter Verdacht einer Straftat oder einer anderen schwerwiegenden Pflichtverletzung besteht (AZR 681/16).

Im konkreten Fall war ein Webentwickler fristlos entlassen worden, weil er an seinem Arbeitscomputer während der Arbeitszeit private Aufgaben erledigt hatte. Der Arbeitgeber hatte das mittels einer Keylogger-Software herausgefunden, die sämtliche Tastatureingaben aller Mitarbeiter protokollierte und regelmäßig Screenshots fertigte. Die Richter des BAG kassierten die Kündigung. Die vom Unternehmen „ins Blaue hinein“ veranlasste Maßnahme sei unverhältnismäßig und somit nicht zulässig gewesen.

Haftung

Schadenersatz bei falscher Farbe

Friseur muss Verdienstausfall ersetzen

Entgehen einem Model aufgrund einer falschen Haarfärbung nachweislich Aufträge, sind ihm die Verdiensteinbußen vom Friseur zu ersetzen. Das hat das Landgericht Köln entschieden (Az. 4 O 381/16). Auch für falsch eingefärbte künstliche Haarteile steht der Frau danach ein Anspruch zu, berichtet die Legal Tribune Online.

Ein nach eigenen Angaben international tätiges Model hatte in einem Kölner Friseursalon ihre eigenen Haare sowie künstliche Haarteile färben lassen. Das gewünschte gold-braune Farbergebnis blieb jedoch aus, stattdessen hatten die Haare einen deutlichen Rotstich. Auch zwei Nachbesserungsversuche blieben ohne Erfolg. Das Landgericht sprach dem Model eine Schadenersatzzahlung zu. In welchem Umfang ihr tatsächlich konkret bezifferbare Schäden entstanden sind, muss die Frau allerdings noch in einem möglichen Folgeprozess gesondert nachweisen. Der angegebene Streitwert in dem jetzt entschiedenen Verfahren liegt bei 50.000 Euro.

 

Zahlen bitte

Digitalisierung

Was Unternehmen planen

Was planen Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung? Welche Branchen sind beim Thema digitale Transformation führend und wo gibt es Probleme? Das hat die KfW Bankengruppe in ihrer Unternehmensbefragung 2017 herausgefunden. Und Sie lesen es in unseren aktuellen Zahlen.

Prozent …

42

… der Unternehmen in Deutschland planen, in den nächsten zwei Jahren Digitalisierungsmaßnahmen durchzuführen. Ein Viertel der Unternehmen ist noch unentschieden. Nur ein Drittel sieht bislang keine Digitalisierungsmaßnahmen vor.

Prozent …

90

… der Unternehmen, die in die Digitalisierung investieren wollen, nennen als eines ihrer Motive, die Chancen der neuen Technologien nutzen zu wollen. Für zwei Drittel der Unternehmen ist dies sogar der einzige Grund für ihre Aktivitäten.

Prozent …

60

… der Unternehmen des Groß- und Außenhandels wollen in den nächsten 24 Monaten in die Digitalisierung investieren. Sie sind damit laut KfW Bankengruppe die Vorreiter der digitalen Transformation.

Prozent …

80

… der Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz planen Digitalisierungsmaßnahmen. Bei den Unternehmen mit weniger als 1 Million Euro Jahresumsatz sind es nur 27 Prozent.

Prozent …

33

… der von der KfW befragten Unternehmen sehen die Anpassung der Unternehmens-bzw. Arbeitsorganisation als größtes Hemmnis bei der Umstellung auf eine stärker digitalisierte Arbeitsweise. 31 Prozent nennen den Datenschutz als Schwierigkeit.

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  • Bildnachweise

    Fotos: Europa-Park, istockphoto (laflor, MilanMarkovic, shirinosov, strixcode, YvanDube)

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