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Kurz & knapp

Innovationen

Pedalpower für den Betrieb

Am 12. Juni 1817 fuhr Karl von Drais zum ersten Mal auf seiner neu entwickelten Laufmaschine durch Mannheim. Damit begann die 200-jährige, noch immer andauernde Erfolgsgeschichte des Fahrrads. Ein echtes Comeback erlebt im Zeichen der Nachhaltigkeit gerade das Lastenrad. Und auch bei der Wirtschaftlichkeit können die stabilen Transporträder punkten: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Bundesverkehrsministeriums. So sind die Drahtesel in Anschaffung und Betrieb deutlich günstiger als Kleinwagen und haben bei kürzeren Transportwegen – insbesondere im innerstädtischen Verkehr – in puncto Zeitersparnis oft die Nase vorn. Schließlich fährt man lässig am Stau vorbei und benötigt auch keinen Parkplatz. In unserem Slider stellen wir Ihnen sechs aktuelle Lastenradmodelle vor.

Postbank

Geschäftskunden

Neue App und erweiterte Kontomodelle

Ab sofort stellt die Postbank Geschäftskunden die neue App Postbank Business Assistent zur Verfügung. Mit dieser innovativen Anwendung für Tablets behalten Selbstständige und Freiberufler ihre Finanzen und Büroabläufe immer und überall im Griff. Die App verknüpft dafür das Online-Banking, das Aktivitätenmanagement und die geschäftliche Korrespondenz. So lassen sich damit zum Beispiel Rechnungen ganz einfach auf Knopfdruck erstellen. Die App gleicht im Anschluss offene Rechnungen automatisch mit eingehenden Kontoumsätzen ab und erinnert den Anwender an überfällige Zahlungseingänge. Der Business Assistent kann kostenlos im Apple App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden. Alle Details zum Postbank Business Assistent erfahren Sie hier oder im Video unten links.

 

Das Postbank Business Giro wurde jetzt um zwei neue Kontomodelle mit attraktiven Konditionen erweitert. Das Postbank Business Giro bietet Kunden, die mit weniger als 40 Buchungen im Monat auskommen, eine kostengünstige Basis für ihren Zahlungsverkehr. Das neue flexible Konto Postbank Business Giro aktiv wendet sich an Unternehmer, die eine größere Zahl von monatlichen Buchungen ausweisen. Für Kunden, die mehr als 100 beleglose Buchungen pro Monat verzeichnen, wurde das neue Postbank Business Giro aktiv plus entwickelt. Es beinhaltet zudem unter anderem ein kostenloses Wertpapierdepot. Für alle Kontomodelle wurde der Kontokorrentzins deutlich gesenkt und sie beinhalten praktische Zusatzleistungen wie den digitalen Kontoauszug. Auch die Nutzung der App Postbank Business Assistent ist gleich mit dabei. Detaillierte Informationen zu den neuen Kontomodellen finden Sie unter www.postbank.de/business-info oder im Video unten rechts.

Die neue Postbank Business Assistent App
Die neuen Postbank Business Giro Kontomodelle

Gewinnspiel

Bluetooth-Lautsprecher zu gewinnen

Urteile

Umsatzsteuer

Kein Abzug für Heiler

Keine Steuerbefreiung für Heiler

Eine bestandene Prüfung zum Heilpraktiker oder ein entsprechender anerkennungsfähiger ausländischer Abschluss reicht nicht aus, um in den Genuss einer Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 S. 1 UStG zu kommen. Erforderlich ist dafür eine behördliche Tätigkeitserlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Das hat das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht entschieden (Az. 4 K 153/13).

Der Kläger, Inhaber eines polnischen Diploms der Naturheilkunde, erbringt Leistungen gegenüber Menschen, die verschiedene Leiden wie zum Beispiel Warzen, Gürtelrose, Rückenprobleme, Herzerkrankungen oder Übergewicht haben. Die Tätigkeit des Klägers erfolgt dabei im Wesentlichen so, dass er sich die Leiden der Menschen erklären lässt und dann seine Hand auf eine bestimmte Stelle legt, welche er nach dem erläuternden Gespräch mit dem Patienten für die richtige hält. Der sog. Heiler hatte gegen das Finanzamt geklagt, welches ihm die Steuerbefreiung verwehrte.

 

Arbeitszimmer

Abzug trotz Praxisarbeitsplatz

Steuerabzug fürs Arbeitszimmer

Selbstständige können ein häusliches Arbeitszimmer unter Umständen auch dann von der Steuer absetzen, wenn sie zusätzlich noch einen anderen Arbeitsplatz haben. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden (Az. III R 9/16).

Laut Einkommensteuergesetz kann ein häusliches Arbeitszimmer eigentlich nicht von der Steuer abgesetzt werden, wenn noch ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Im Urteilsfall war der als Logopäde selbstständig tätige Kläger in zwei Praxen in angemieteten Räumen tätig, die weit überwiegend von seinen vier Angestellten genutzt wurden. Für Verwaltungsarbeiten nutzte er ein häusliches Arbeitszimmer. Das Finanzgericht (FG) gelangte aufgrund der Würdigung der konkreten Umstände zu der Auffassung, dass eine Erledigung der Büroarbeiten in den Praxisräumen – auch außerhalb der Öffnungszeiten – nicht zumutbar sei, sodass die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer – begrenzt – abzugsfähig seien. Dem folgte der Bundesfinanzhof.

Zahlen, bitte!

Handwerk

Offen für Digitalisierung

Wie steht das deutsche Handwerk zum Thema Digitalisierung? Der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Digitalverband Bitkom wollten es genau wissen und führten eine gemeinsame Umfrage durch. Was dabei herauskam, zeigen unsere Zahlen. Alle Ergebnisse finden Sie zudem hier als Präsentation.

Prozent …

81

… der deutschen Handwerksbetriebe stehen der Digitalisierung generell aufgeschlossen gegenüber. 56 Prozent sehen sie als eine große Herausforderung für ihr Unternehmen.

Prozent …

91

… sehen den wichtigsten Vorteil von digitalen Anwendungen in optimierter Lagerung und Logistik. 81 Prozent erhoffen sich eine Zeitersparnis, 78 Prozent eine flexiblere Arbeitsorganisation, 75 Prozent eine konstantere Qualität und 71 Prozent eine körperliche Entlastung.

Prozent …

95

… der befragten Handwerksbetriebe machen mit einer eigenen Website auf ihr Unternehmen und ihre Leistungen aufmerksam. 89 Prozent haben Einträge in Online-Verzeichnissen wie Google Maps. 26 Prozent nutzen soziale Netzwerke wie Facebook.

Euro …

2.210

… wollen die Handwerksbetriebe im Schnitt 2017 für die Anschaffung von Computern, Smartphones, Software oder anderen digitalen Gütern und Leistungen investieren. 2016 haben die Betriebe dafür durchschnittlich 1.460 Euro ausgegeben.

Prozent …

29

… der Handwerksbetriebe erwarten langfristig ein starkes Umsatzwachstum infolge der Digitalisierung. 17 Prozent glauben, dass sich ihr Geschäftsmodell im Rahmen der Digitalisierung verändert. Nur 9 Prozent sehen die Digitalisierung als Risiko.

Kurz & knapp

  • Bildnachweise

    iStockphoto (alexsl, Geber86, KatarzynaBialasiewicz, NightAndDayImages, PeopleImages, shirinosov), Panasonic

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